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Nichts zu holen gegen Ilmenau

Geschrieben von Maik Wichmann am .

Landesliga Thüringen
Samstag, 25.11.2017
Begegnung: SV Fortuna Großschwabhausen - SG Handball Ilmenau
Halbzeit: 18:11
Endstand: 24:33
Zum letzten Heimspiel des Jahres 2017 empfingen die Großschwabhäuser den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Ilmenau, den man so gut es ging ärgern wollte. Die ersten 15 Minuten ging die Mission „Spitzenreiter ärgern“ auch ganz gut auf.

Obwohl man im Angriff teils zu schnell Abschloss und viele Chancen liegen ließ, erkämpfte man in der Abwehr die Bälle zurück und Gunnar Steudel hielt seine Kasten sauber (6:6 15. Min.). Doch ab der 19. Minute gelang es den Ilmenauern die leichtfertig vergeben Bälle in schnelle Tore umzumünzen und so zogen die Gäste bis auf 8:14 (27. Min) davon. Eine Überzahlsituation und ein kurzer Endspurt brachte die Großschwabhäuser noch einmal auf 12:15 bis zur Halbzeit heran.
Den besseren Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die Ilmenauer, die in der Defensive recht sicher standen, auf leichte Ballverluste warteten und dieses dann blitzschnell im Großschwabhäuser Tor unterbrachten. Dabei war es immer wieder der brasilianische Gastspieler Gabriel Monteiro Do Nascimento, der als Spielgestalter und Vollstrecker zugleich, dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Allein er war an diesem Tag sein Eintrittsgeld wert. Spätestens beim 18:27 war das letzte Fünkchen Hoffnung auf einen Punktgewinn erloschen. Die Fortunen schafften es, das Ergebnis noch im Rahmen zu halten. Am Ende gewannen die Gäste, auch in der Höhe verdient mit 24:33. Von den eigenen Besetzungsproblemen an diesem Tag einmal abgesehen, war gegen eine wirklich starke Ilmenauer Mannschaft an diesem Tag kein Kraut gewachsen, die in dieser Besetzung wohl von keinem Team dieser Liga zu schlagen ist.
Nun geht es darum für das Derby in zwei Wochen gegen Weimar wieder Kraft zu tanken. Spielbeginn ist der 09.12.2017 um 20:00 Uhr in der Asbach-Sporthalle.


Tor: Gunnar Steudel, Roy Krumbholz
Feld: Sascha Heinemann 3; Matthias Koch 7/1; Daniel Weber 1;Maik Hoffmann 1; Marcel Hänsgen; Roy Krüger 2; Georg Fiebiger 5/1, Micki Schwarz 3, Johannes Hüttenrauch 2