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Am Ende nicht selbst belohnt

Geschrieben von Maik Wichmann am .

Landesliga Thüringen
Samstag, 17.03.2018
Begegnung HV 90 Artern - SV Fortuna Großschwabhausen
Halbzeit: 19:14
Endstand: 33:31


Am Samstag war es nicht nur an der Zeit die längste Auswärtsfahrt anzutreten, sondern das auch bis dato wichtigste Saisonspiel für die Vermeidung von Platz neun zu bestreiten. Die Vorzeichen waren auch für die Arterner ähnlich, die am Ende mit zwei Toren die Nase vorn hatten.

 

Von Beginn an schien vor allem bei beiden Abwehrreihen keine Spur von Verkrampfung zu sein. Oder vielleicht doch… Jedenfalls fand auf beiden Seiten kaum eine Verteidigung statt. Nach 15 Minuten konnten die Zuschauer bereits über 22 Treffen staunen. Die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt mit 10:12. Artern wechselte seinen Torhüter und kam langsam in Fahrt. Bis zur 25. Min. gelang es den Gästen nun kein Tor mehr zu erzielen und die Gastgeber kamen vor allem durch schnelle Kontertore zum Erfolg und drehten die Partie bis zum 17:13. Mit 19:14 und eindeutig zu vielen Gegentoren ging es dann in die Kabine.

Der Rückstand blieb auch nach der Pause zunächst konstant bei fünf Toren. Beim 24:18 (37. Min) nutzte man eine Auszeit um sich noch einmal einzuschwören und brachte die Gastgeber offenbar aus dem Konzept. Das Spiel lief nun besser und man schaffte es nach und nach den Rückstand zu verkleinern. In der 50. Min war es dann soweit – Ausgleich 28:28. In der 52. Min gelang sogar die Führung, die man bis zur 57. Min behaupten konnte. Die Möglichkeiten den Sack zuzumachen waren da. In den entscheidenden Phasen ließ man leider beste Chancen ungenutzt und fing sich zu allem Überfluss auch noch leichte Gegentore ein. Die Gastgeber, die eigentlich schon stehen k.o. schienen, kamen so doch noch zu einem Sieg und schieben sich somit an den Fortunen in der Tabelle vorbei.

Für die Fortuna spielten:
G. Steudel, S.Rennecke

D. Weber (1), T. Bubenheim (1), R. Krüger (4), F. Hansen (1), M. Schwarz (7/3), Christian Schmidt, G. Fiebiger (1), Maik Hoffmann (3), T. Gustmann (9), Benjamin Kasch (6), Lukas Müller, Leonard Kühndorf