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Männer verlieren hart umkämpftes Derby denkbar knapp

Geschrieben von Maik Wichmann am .

Fortuna Großschwabhausen verliert das hart umkämpfte Derby gegen HSV Apolda II. Auch wenn die Zuschauer kein hochklassiges Spiel geboten bekamen, war es erneut bis zur allerletzten Sekunde spannend.

Die Partie begann erneut stockend für Großschwabhausen und die ersatzgeschwächten Gäste legten erst einmal ordentlich vor. So gelang es Apolda, bis zur 5. Minute den eigenen Kasten sauber zu halten und selbst mit drei Toren in Front zu gehen. Erst danach kam die Fortuna ins Spiel. Es war vor allem eine "Abwehrschlacht", wie das Halbzeitergebnis von 7:9 schon vermuten lässt.

 

Nach der Halbzeitpause kam Großschwabhausen dann erneut mit einer besseren Offensive aus der Kabine. Und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Häufig legte Apolda ein Tor vor und Großschwabhausen zog dann im nächsten Angriff nach. Doch man merkte, dass auf beiden Seiten die Kräfte nach und nach schwanden. Viele verworfene, freie Bälle auf Seiten der Gastgeber brachten die Zuschauer eins um andere Mal zur Verzweiflung. Doch in der 54. Minute schaffte es die Mannschaft in Führung zu gehen. Fortuna Großschwabhausen hatte es nun selbst in der Hand, doch konnte, trotz voller Bank, nicht mehr Nachsetzen. Apolda legte erneut vor und führte bis zur letzten Sekunde. Doch Großschwabhausen bekam im letzten Angriff noch einen 7-Meter-Strafwurf zugesprochen. Beim Stand von 18:17 musste die Punkteverteilung nun durch einen letzten Wurf entschieden werden. Nach einiger Verwirrung über die regelkonforme Ausführung eine Sekunde vor Schluss, konnte der Siebenmeter auch im zweiten Versuch nicht verwandelt werden. Apolda entführt dadurch leider beide Punkte aus Großschwabhausen.

Nächstes Wochenende kommt es dann zum Jahresabschluss beim HBV Jena II. Zwei Haltestellen weiter vom Großschwabhausener Bahnhof kommt es dann zum nächsten Derby für die Fortuna.

Steudel, Heinemann 3, Koch 3, Weber, Bätke 1, Müller 1, Fiebiger 4, Krüger 1, Winkler, Neumann, Hoffmann, Frohberg 3/3, Hamm, Gustmann 1.